Die Kunst in Zeiten von Corona

Noch vor ein paar Wochen hätte ich dies, was gerade um uns herum passiert, nicht für möglich gehalten. Der Coronavirus hat die gesamte Welt komplett im Griff. Das öffentliche Leben, und damit auch das Kultur- und Kunstleben, ist völlig lahm gelegt, um eine schnelle und unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu verhindern. Ich komme mir vor, wie beim Schauen einer Netflixserie. Nur das ich den Ausschaltknopf nicht finde. Niemand kann sagen, wie lange dieser Ausnahmezustand noch andauern wird.

Konkret heißt das für mich, dass die Kunstmesse Sindelfingen, bei welcher ich mit der Galerie Kerstan dabei gewesen wäre, komplett abgesagt werden musste. Die Art Expo New York wurde, mit der Hoffung, dass sich im Herbst die Lage wieder normalisiert hat, auf den Oktober verschoben. Meine Bilder, im David- und Goliathformat, schippern gerade über den Ozean nach New York. Keiner weiß, wann das öffentliche Leben wieder aufgenommen werden kann. Ob Vernissagen in den nächsten Monaten überhaupt wieder möglich sind. Für uns Künstler ist die Situation fatal, weil wir auf Messen und Ausstellungen angewiesen sind. Sonst werden unsere Werke nicht wahrgenommen und es finden keine Kontakte und Verkäufe statt.

Das Internet bekommt gerade in diesen Tagen eine immer größere Bedeutung. Es ermöglicht uns Menschen, miteinander in Kontakt zu treten und uns gegenseitig wahrzunehmen, ohne dass wir Gefahr laufen, uns anzustecken. Das Internet hilft dabei, den notwendige Aufenthalt in unseren Wohnungen und die damit verbundene Isolation  gut zu überstehen und trotzdem im Kontakt mit der Außenwelt zu bleiben. Es stellt sich gerade als regelrechter Segen heraus.

Auch ich freue mich, wenn Sie mich öfters auf meiner Homepage (www.beategoedecke.de ), bei facebook oder Instagram (Be Art) besuchen und meine Bilder etwas Freude in Ihren „Corona- Alltag“ bringen können.

„Stilllife with pears I and II“ im David- und Goliathformat

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