Sommer in Berlin Teil 1

Ich bin auf Entzug!

 

 

Nun ist er also da, der lang ersehnte Sommer. Auch wenn es viel regnet, so gibt es sie doch, diese sonnendurchfluteten Sommertage. Endlich! Nach gefühlt einer ganzen Ewigkeit in diversen Lockdowns die wir in den immergleichen vier Wänden verbracht haben, tut es so gut die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren.

Nun ist Urlaubszeit und alle fragen sich, wo man diese freie Zeit zwischen dritter und gefürchteter vierter Coronawelle nun verbringen könnte? Das Ausland lockt zwar mit weißen Stränden und blauem Meer. Aber diese sind auch durch die steigenden Infektionszahlen mit Unsicherheit verbunden. Die heimischen Ostseestrände schrecken mich mit dem Gedanken an große Menschenmassen ab. In die Gebirge hat es mich noch nie gezogen. Die Erinnerungen an die langweiligen Wanderurlaube meiner Kindheit dort, verhindern bei mir jede Lust, meine Zeit wieder in solchen zu verbringen. Da habe ich mein Künstlerherz befragt. Ich habe festgestellt, dass nach nun über einem Jahr Corona mit seinen Einschränkungen im Kulturbereich es mich nach Kunst- und Kultur  dürstet. Ich bin regelrecht auf Entzug und sehne mich danach, wieder ein Bild in“  real life“ zu betrachten, die vielleicht frische Ölfarbe noch zu riechen, eine Skulptur einmal verbotener Weise zu berühren. Endlich einmal wieder Kunst zum anfassen und nicht wie bisher nur am Bildschirm zu betrachten. Da fiel mein Blick auf unsere Hauptstadt Berlin. Berlin ist und bleibt das Zentrum für Kunst und Kultur hier in Deutschland. Hier gibt es die meisten Galerien und Ausstellungen pro Quadratmeter. Berlin ist bunt, oft auch schrill und stellt auf jeden Fall einen Kontrapunkt zu dem abgeschiedenen Atelierleben dar, dass ich sonst so führe.

Die Coronazeit war keine einfache Zeit für mich, wie wohl für die meisten. Einmal Ferien vom Ich zu machen, mal den eigenen Alltag komplett hinter sich lassen, scheint mir gerade jetzt so reizvoll. Also habe ich mir eine Wohnung mitten in Berlin gemietet und tue mal einen Monat so, als ob ich da schon immer wohne und lebe. Ich will natürlich endlich wieder Kunst erleben , aber auch mich in eines der vielen Cafés setzen, mich durch die Großstadt treiben lassen und schauen, was so um mich herum passiert. Ich habe nur ein paar Stichpunkte auf meiner Liste, mit Orten, die ich aufsuchen will. Eigentlich will ich mal schauen, was passiert, wenn ich mich einfach treiben lasse, durch die verschiedenen Stadtviertel, die sich im S- Bahn- Innenring befinden. Welche unterschiedlichen Atmosphären die einzelnen Viertel atmen, welche Stimmungen ich dort aufnehmen kann, wem und was ich dort begegne, wenn ich mich einfach mitreißen lasse vom Hauptstadtleben, ohne Plan und allzu große Absichten. Sozusagen das Gegenteil von Lockdown:  Openhigh. Falls Ihr mögt, so begleitet mich doch auf meinem Trip durch die Hauptstadt. Ich teile meine Erlebnisse in einem Blog, den ihr auf meine Homepage www. beategoedecke.de verfolgen könnt. Auch auf Instagram werde ich in meinen Storys meine Eindrücke mit Euch teilen.

4 Kommentare
  1. Katja Förster
    Katja Förster says:

    Ich bin über Andre auf deine Seite aufmerksam geworden. Mir geht es mit der Urlaubsplanung ähnlich…JETZT
    Zu Hause „wohnen bleiben‘ und all das machen können was „verboten“ oder geschlossen hatte.
    Ich nutze die Wohnungen meiner Verwandten.
    Schönes Unterwegs sein für Dich in Berlin.
    Katja Förster

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