Einladung zur Herbst & Winterausstellung Produzentengalerie“feingemacht“

Am letzten Samstag wurde die neue Herbst & Winterausstellung in der Produzentengalerie“feingemacht“ eröffnet. Bis Ende Januar können hier wieder tolle Designprodukte und Kunstwerke bestaunt und erworben werden.

Auch von mir gibt es wieder neue Bilder!

Viel Spaß beim Stöbern!

Einladung „Tage des offenen Ateliers“

Ich freue mich, Euch auch in diesem Jahr wieder in mein Atelier nach Trotha in den Chrysanthemenweg 5 einladen zu können. Neben meinem Atelier, gibt es jede Menge Bilder zu sehen. Auch meinen neuen Kalender und Postkarten gibt es zu erwerben. Wenn uns das Glück hold ist, dann gibt es Sonnenschein, ein Platz im Garten und frischen Apfelkuchen noch dazu.😊

 

Wer sich noch näher über diese Veranstaltung informieren möchte oder auch bei meinen Kollegen*innen vorbei schauen will, kann sich gerne unter diesen link den Flyer anschauen!

https://www.bbk-sachsenanhalt.de/offene-ateliers

Viel Spaß beim Kunstschauen!

Sommer in Berlin Teil 8

Abschied

Nun ist meine Zeit in Berlin vorbei. Ich könnte noch so viel über diese Stadt schreiben, über die eine oder andere skurrile Sache. Ich habe lange darüber nachgedacht, was die Faszination dieser Stadt ausmacht. Berlin pulsiert. Viele junge Menschen kommen in diese Stadt, die ihre beruflichen Träume verwirklichen wollen. Ich schätze mal, dass es hier jede Menge Start ups gibt, junge Unternehmen, die mit innovativen Ideen die Zukunft mit gestalten wollen. Berlin ist darüber hinaus Anziehungspunkt und Standort vieler ausländischer Firmen. Es ist viel in Bewegung und diese Energie spürt man. In dem Gespräch mit einer Berliner Ärztin bekam ich die Aussage zu hören: „Berlin hat Platz für jeden“. Das finde ich wirklich erstaunlich, begegnen mir in meinem Alltag oft so viele Vorbehalte gegenüber jedem, der irgendwie anders ist, der aus der Norm heraus fällt. Wer auch immer diese Norm definiert. Von Menschen, die ängstlich an ihrer Komfortzone festhalten, die noch nie in ihrem Leben die Erfahrung machen durften, dass es außerhalb dieser Zone noch so viel zu entdecken gibt. Mehr als der immer gleiche Ostsee-Ferienort oder das immer gleiche Fernsehprogramm. Hier in Berlin ist es egal, wo jemand herkommt, wie er gekleidet er ist oder welche sexuelle Orientierung er hat, er wird als selbstverständlich akzeptiert. Ich konnte selbst beobachten wie geduldig und herzlich mit Menschen umgegangen wurde, die eine körperliche oder geistige Einschränkung besitzen. Aber ich will auch nichts idealisieren. Auch hier gibt es Konflikte wie überall, wo Menschen zusammen kommen. Aber der Berliner hat vielleicht einen offeneren Umgang damit, hält nicht hinterm Berg und spricht Grenzüberschreitungen direkt an. Dadurch klärt sich vieles sofort und die Energie kann weiter fließen.

 

 

Was nehme ich mit aus Berlin? Auf jeden Fall das Gefühl, dass viel mehr möglich ist, als ich oft denke. Dass das Leben bunt und vielfältig ist. Das es immer irgendwie weiter geht. Und auf jeden Fall jede Menge Inspirationen für meine Bilder.

 

Berlin – ich komme wieder!

Sommer in Berlin Teil 7

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

 

In einem Blog über Berlin darf natürlich das Thema Museen bzw. Ausstellungen nicht fehlen. Es würde den Rahmen eines Blogs sprengen, wenn ich auf all die vielen Möglichkeiten, hier Kunst und andere Dinge, die man in Ausstellungen erleben kann, eingehen würde. Ich beschränke mich deshalb auf drei Ausstellungen.

Als Erstes möchte ich in diesem Zusammenhang das Panorama-Bild: „Die Mauer“ von Yadegar Asisi erwähnen. Berlin ist untrennbar mit der Mauer verbunden. Erst jetzt im August war der 60. Jahrestag des Mauerbaus. Viele Touristen werden jährlich von dem Thema „Berliner Mauer“ angezogen. Checkpoint Charlie und das Mauermuseum sind sehr beliebte Ausflugsziele. Wahrscheinlich, weil sich 32 Jahre nach dem Mauerfall niemand mehr vorstellen kann, dass diese große Stadt einmal viele Jahrzehnte durch eine Betonmauer geteilt war. Ich selbst habe es, als ich die Mauer als Jugendliche mit eigenen Augen gesehen habe,  auch nicht glauben können. Der Künstler Yadegar Asisi ist durch seine großartigen Panoramabilder in Leipzig bekannt. Er hat in einem Rundbau, in unmittelbarer Nähe zum Checkpoint Charlie, ein großes Panoramabild zu diesem Thema geschaffen. Er selbst kam als Sohn persischer Eltern in den sechziger Jahren in die DDR und wuchs in Halle/ Leipzig auf. Er beschreibt seine Kindheit als behütet. Da er einen internationalen Pass besaß, konnte er jederzeit ausreisen und beschloss 1973 in Westberlin Kunst zu studieren. An der Stelle habe ich etwas gestutzt, weil, wenn Asisi sein Leben in der DDR als so geborgen empfand, dann frage ich mich, warum er nicht in Leipzig an der Kunsthochschule studiert hat? Aber er wird seine Gründe gehabt haben und wählte das freiere Westberlin als Aufenthaltsort. Seine erste Wohnung befand sich in Kreuzberg mit direktem Blick auf den Mauerstreifen und einem Wohnblock, der sich auf DDR Gebiet befand. Diese Situation hat er als Grundmotiv genommen, um daraus eine Kreuzberger Straßenszene zu gestalten. Das ganze hat er zeitlich an einem Novembertag in den 1980er Jahren verortet. Ich war Mitte der 80er Jahre im November in Berlin und ich fühlte mich beim Betreten dieser Straßenszene in diese Zeit zurückversetzt. Asisi ist es gelungen, die Atmosphäre dieser Zeit wieder hervorzurufen, sodass ich Gänsehaut bekommen habe. Zusätzlich zum Bild werden Tondokumente mit Aussagen von Ulbricht und Honecker eingespielt. Ich war sehr erleichtert, nach diesem beklemmenden Ausflug in die Vergangenheit wieder in die Gegenwart zurück kehren zu können.

 

Die zweite Ausstellung, auf die ich eingehen möchte, ist das Illuseum. Diese Ausstellung hat sich der Präsentation optischer Täuschungen verschrieben, einem Thema was mich als bildende Künstlerin schon immer begeistert hat. Das Illuseum ist als Rundgang konzipiert, bei welchem der Besucher einzelne Bilder, die eine optische Täuschung erzeugen, betrachten bzw. auf sich wirken lassen kann. Auch gibt es betretbare Installationen, die dazu ausdrücklich einladen, Fotos mit diesen Illusionen zu machen. Diese Möglichkeit wird von jungen Leuten sehr gerne angenommen. Das Thema optische Täuschung wird hier locker und leicht verdaulich präsentiert. Schade fand ich, dass die Einrichtung viele Kinder z.B. im Rahmen eines Kindergeburtstages anzieht, denen oft die Ruhe fehlt, die einzelnen Objekte auf sich wirken zu lassen. Ich finde, dass das Illuseum sich für Kinder ab12 Jahre besser eignet, um diesen Phänomenen auf den Grund zu gehen.

 

 

 

Zum Schluss möchte ich hier noch das Futurium erwähnen. Dieses Haus wurde 2019 eröffnet. Es ist in einem modernen Bau gleich neben dem Hauptbahnhof untergebracht. Das Futurium beschäftigt sich mit Fragen rund um das Thema: „ Wie wollen wir in Zukunft leben?“. Ein sehr spannendes Thema, wie ich finde. Es gibt heute wohl kaum noch jemanden, den die Themen rund um den Klimawandel und Digitalisierung kalt lassen. Die Ausstellung ist in drei große Themenbereiche aufgeteilt: Mensch, Natur und Technik. Daran orientierend werden Themen wie Städteplanung/ Hausbau, Wiederverwertung von Müll, ressourcenschonende Energiegewinnung, künstliche Intelligenz und zunehmende Digitalisierung des Alltages in den Fokus genommen. Zu der Darstellung der einzelnen Probleme gibt es immer auch Lösungen, an denen weltweit schon gearbeitet wird. Aber auch kritische Sichtweisen  werden eingenommen, wie der Umgang mit Konsum. Die einzelnen Stationen laden zur Interaktion ein. Nie wird das Wissen dröge und langweilig präsentiert. Darüber war ich sehr erstaunt, weil ich mir das Ganze vorher nicht so richtig vorstellen konnte. Hier ist es gelungen, die Probleme unserer Zeit nicht mit erhobenen Zeigefinger zu präsentieren, sondern auch Ausblicke auf Lösungen auf zu zeigen. Das hat mich sehr ermutigt, mich noch stärker mit diesen Themen auseinander zu setzen. Zum Beispiel können Balkonbepflanzungen mit blühenden Kräutern und Kleinbüschen jede Menge für das Mikroklima tun.

 

 

Sommer in Berlin Teil 6

Schickimicki oder Punk?

Zum Abschuss meines Rundgangs durch Berlin möchte ich noch über die Stadteile Charlottenburg und Kreuzberg/ Friedrichshain berichten.

Charlottenburg ist neben Wilmersdorf der schickste Stadtteil in Berlin. Wilmersdorf ist durch seine Villen gekennzeichnet, während in Charlottenburg vor allem Mehrfamilienhäuser stehen. Hier geht alles gediegen und auch sehr nobel zu. Man sieht kaum Graffitis an den Häuserwänden, alles wirkt ruhig, gepflegt und sauber. Mein Sohn zeigte mir hier ein Haus, in welchem er in einer Dachgeschoßwohnung während eines Praktikums untergebracht war. Das Haus war zur Gründerzeit gebaut, mit viel Stuck an der Fassade. Es besitzt eine Dachterrasse, von der man einen Blick auf den Lietzensee hat. Vom Garten des Hauses gibt es einen direkten Zugang zum See. Ein solcher Wohnort mutet schon idyllisch an.

Ansonsten ist Charlottenburg geprägt durch die großen Einkaufstrassen, wie der Kurfürstendamm und die Kantstrasse. Hier findet man sowohl Nobelboutiquen und ebensolche Restaurants, als auch innovative Geschäfte. In „the latest“, einem Laden auf dem Kurfürstendamm, kann man die jüngsten Erfindungen und Entwicklungen bestaunen und auch käuflich erwerben. Wer sich dem Konsumrausch hingeben will, ist hier genau richtig. Da ich selbst gerade von minimalistischen Wohnideen fasziniert bin, findet allerdings in mir ein Kampf statt, was ich von all den Dingen hier wirklich brauche und was nicht. Bei all dem Überfluss sind mir aber auch gerade in diesem Stadtviertel zwei Bettenlager aufgefallen. Es waren die Schlafstätten von Obdachlosen, die sich durch eine gewisse Geordnetheit auszeichneten. Es gab jeweils eine Matratze als Grundlage und um diese waren auf Kisten Dinge sehr ordentlich angeordnet, wie man es in einer Wohnung auch machen würde. Das wirkte seltsam surreal auf mich. Bei einer der Schlafstellen gab es einen kleinen Altar aus rosa Plüschtieren, der mich sehr berührt hat. Hier versuchen Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, aus dieser Luxuswelt herausgefallen sind, sich ein Stück Geborgenheit zu kreieren.

 

Die anderen beiden Stadtteile, die ich hier nicht unerwähnt lassen will, sind die Stadtteile Kreuzberg und Friedrichshain. Nebeneinander gelegen und viele Jahrzehnte nur durch die Mauer geteilt, weisen sie in meinen Augen viele Gemeinsamkeiten auf. Beide Stadtteile sind durch die Spree, bzw. ihre Kanäle geprägt. In beiden Vierteln, ob ehemaliger West- oder Ost teil, ist hier die Jugendszene zu finden, mit Clubs und vielen Bars. Hier erscheint das Nachtleben von Berlin am intensivsten. Auf den Kanalschiffen kann man wunderbar die Sommernächte verbringen und vorher noch in dem Badeschiff, welches in der Spree liegt, schwimmen gehen.

 

Es gibt viele Klamottenläden mit Sachen für junge Leute, die sich dem Mainstream der Fastfashion- Modelabels verweigern. Auch sind mir viele Plattenläden und Tattoo- Studios aufgefallen. Nirgends habe ich eine solche Dichte an Graffitis gefunden. Hier gibt es viele alternative Wohnprojekte. An vielen Häusern hängen Spruchbänder, die auf die Verdrängung der alten Bewohner zugunsten von Luxussanierungen hinweisen.

 

Sommer in Berlin Teil 5

Die König Galerie und ich

Ich als Künstlerin bei die König Galerie? Hat diese Galerie, die weltweit agiert mich jetzt in ihrem Programm? Wäre schon toll. Aber der Reihe nach. Eigentlich war ich auch nach Berlin gekommen, um in Galerien und Ausstellungen, Kunst in Natura anzuschauen. Endlich wieder einem Bild gegenüber stehen und nicht nur am Bildschirm betrachten! Bei meinen Runden durch die einzelnen Kieze ist mir aufgefallen, dass es kaum Galerien gibt. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Gerade in solchen Vierteln wie Prenzlauer Berg hatte ich mit so mancher Galerie gerechnet. Aber Fehlanzeige! Entweder die kleinen Galerien sind schon vor der Corona- Pandemie verschwunden oder die diversen Lockdowns haben ihnen noch den Todesstoß versetzt. Ich bin etwas enttäuscht und traurig darüber. Da läuft mir die Information über eine kleine Kunstmesse über den Weg. Die MISA in St. Agnes in Kreuzberg! Organisiert wird diese Kunstmesse von der Johann König Galerie. Diese gehört zu den sogenannten global playern und verkauft die Werke der ganz großen Künstler weltweit. Da ich von Natur aus neugierig bin und auch noch immer auf der Suche nach aktueller Kunst, beschließe ich mich auf den Weg nach Kreuzberg zu machen. Ich bin etwas aufgeregt, da ich nicht weiß, was mich erwartet. Ich ziehe mich extra schick an und los geht´s. Die Messe findet in einem ehemaligen katholischen Kirchengebäude statt, in welchem sich jetzt die König Galerie befindet. Während der Pandemie sind die Kunstmessen weltweit ausgefallen. Auch ich hatte vor, im Mai 2020 zwei Bilder bei einer New Yorker Kunstmesse auszustellen. Daraus wurde dann nichts. Johann König scheint ein umtriebiger Galerist zu sein, der sich von den Widerständen des Lebens nicht beeindrucken lässt. Die Lücken zwischen den Lockdowns nutzte er spontan, um in seinen Räumlichkeiten kleine Kunstmessen zu organisieren. Ein niedrigschwelliges Angebot, um neue Sammler zu gewinnen sollte es sein. Die jetzige Kunstmesse ist bereits die dritte und der große Erfolg gibt Johann König Recht. Als ich dort ankomme und sehr freundlich von jungen Leuten am Eingang und an der Kasse begrüßt werde, verschwindet meine Aufregung ganz schnell. Hier ist jeder willkommen! Niemand wird gemustert, ob er überhaupt im Stande ist, die riesigen Preise zu bezahlen. Es wird sowohl zeitgenössische Kunst als auch Kunst aus dem sekundären Bereich verkauft. Ich mache meine Runde durch die einzelnen Kojen und bleibe vor einem Werk von Rosemarie Trockel stehen. Es ist eine Leinwand, bespannt dicht an dicht mit verschieden farbigen Wollfäden. An der Seite der Leinwand sind diese festgetackert. Nun bin ich, was die Kunstgeschichte angeht, nicht ganz unbeleckt. Rosemarie Trockel widmet sich in ihrer Kunst feministischen Themen und hat in den achtziger Jahren ihren Durchbruch mit den sogenannten „Wollbildern“ geschafft. Sie hat das Material Wolle und die Technik des Strickens, welche zuvor als typisch weibliches Medium galt, aus diesem Kontext herausgelöst und zur Kunst erklärt. Hier hängt nun ein Vertreter der „Wollbilder“ und ist für 180.000 Euro + Mehrwertsteuer zu erwerben. Kommt also einiges zusammen. Ja der Preis übersteigt dann doch etwas meinen Geldbeutel. Mich amüsiert das Ganze und ich kann es mir nicht verkneifen, das Bild mit einer Notiz zu karikieren (siehe Foto).

 

 

Ich gehe weiter und finde eine Grafik von Andy Warhol mit dem Titel „ Happy butterflies“. Der Preis entspricht, dem eines Eigenheims. Mit einem Stempel hat hier der Künstler dicht an dicht Schmetterlinge aufgestempelt. Auch ich arbeite gern mit Stempeln und Schmetterlinge sind auch darunter. Wäre also kein Problem für mich, ein ähnliches Bild zu kreieren. Nur falls jemand Bedarf hat, bei mir gibt es das Ganze für einen Bruchteil des Preises hier. Okay, das ist nicht ganz ernst gemeint. Aber ich gewinne hier die Einsicht, dass sich Bilder über die Geschichte drum herum verkaufen und dass es selten wirklich nur um das Bild geht. Ich frage mich, welche Geschichte ich zu meinen Bildern erzählen könnte…?

Sommer in Berlin Teil 4

Schön, schöner, Schöneberg

Natürlich ist der Bezirk Schöneberg viel größer, als ich jemals in kurzer Zeit erlaufen könnte. Ich muss also eine Auswahl treffen und entscheide mich dafür, am Nollendorfplatz auszusteigen. Dieser Platz stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt innerhalb Schönebergs dar. Durch den Verkehrslärm wirkt er eher laut und unwirtlich. Deshalb schlage ich schnell den Weg Richtung Winterfeldtplatz ein. Dort findet mittwochs und samstags ein Wochenmarkt statt. Da es Mittagszeit ist, will ich dort die Möglichkeit nutzen, eine Kleinigkeit essen. Der Markt wirkt ruhig und beschaulich. Bei einem Gemüsehändler kaufe  ich Kirschen und das Schwätzchen über die Schwierigkeit, sich trotz der Schutzmaske noch akustisch verständlich zu machen, lässt ein Gefühl von Vertrautheit entstehen. Die Frau neben mir am Stand wird mit Vornamen angesprochen. Man tauscht sich aus. Irgendwie angenehm. Ich stolpere weiter über den Markt, und komme von einem Imbissstand  zu nächsten. Da gibt es türkische Gerichte, Crepes süß und herzhaft, sehr leckeren Steckerlfisch, Backkartoffeln mit exklusiven Topings und und und. Immer wenn ich glaube, eine Entscheidung getroffen zu haben, entdecke ich noch eine weitere leckere Möglichkeit, um meinen Hunger zu stillen. Letztlich entscheide ich mich für mexikanisch: Tacos mit Rindfleisch und Guacamole. Sehr lecker!

 

Nach der kleinen Stärkung laufe ich die Goltzstrasse entlang. Sie gehört zum sogenannten Akazienkiez. In der Strasse befinden sich nette Cafés, Restaurants, ein Blumen- und diverse Interieur- Läden. Auch einen Bastelladen, der noch wie früher privat betrieben wird, gibt es hier. Auch dort herrscht ein persönlicher Ton.

Ich gehe weiter und sehe, dass eine Nebenstrasse abgesperrt ist. Auf der nun autofreien Autostrasse stehen einzelne Boxen aus Holzgerüsten, die an Himmelbetten erinnern. Nur größer und dass sich im Inneren der Gerüste kein Bett befindet. Die Gerüste sind unterschiedlich gestaltet. Es gibt dort teilweise Bänke und Regale. Ich bin neugierig und schaue, was es damit auf sich hat. Ein Plakat klärt mich auf, dass hier eine Aktion innerhalb des Kultursommers „Akazienkiez“ läuft. Die Anwohner sind aufgerufen, sich mit ihrem Vorlieben und Interessen einzubringen. Es können Yogakurse angeboten werden oder eine kleine Fahrradwerkstatt z.B.  Alles ohne Gewinnabsicht natürlich. Ich sehe in einer der Boxen Regale mit kleinen Pflanzen, die in originellen Gefäßen neue Besitzer suchen. Wahrscheinlich ein Pflanzenfreund*in, der/ die für seine Pflanzensenker ein neues Zuhause sucht. Ich bin fasziniert von der Idee und noch innerlich damit beschäftigt, als ich mich um drehe und dabei fasst einem Mann mittleren Alters und Statur in die Arme laufe. Mir kommt das Gesicht bekannt vor und ich bin vollkommen damit beschäftigt, zu überlegen, woher ich dieses Gesicht kenne. Ich bemerke zunächst nicht, wie verdattert ich den Mann hinterher schaue. Eine Frau, die keine drei Meter von mir in einer dieser Boxen sitzt und raucht, hat die Szene mitbekommen. Sie ruft mir mit ruhiger Stimme und einem bestätigenden Nicken zu: „ Ja, er ist es!“ Erst dann ist mein Gehirn so weit, endlich eine Schublade für dieses Gesicht gefunden zu haben. Er ist ein Schauspieler, der in einer ZDF -Krimiserie an der Seite von Natalia Wörner mitspielt. Ansonsten wird er auch mal gern als narzisstischer Fiesling besetzt. Ich lache die Frau verschämt an. In Berlin laufen einem eben auch mal Menschen über den Weg, die man aus den Medien kennt. Ich muss über mich selbst lachen, weil mich folgendes fasziniert. Ich kenne jemanden aus dem Fernsehen oder Film. Wenn ich diesem Menschen dann in Natura begegne, fühlt sich das ganz vertraut an. Wichtig ist dann nur inne zu halten und nicht gleich dem anderen auf die Schulter zu hauen und zu fragen, wie es so geht ( ist jetzt etwas übertrieben formuliert). Der andere kennt mich ja nicht. Und ist wahrscheinlich ziemlich irritiert von der Situation.

Ich ziehe weiter meine Runde, nun durch die Akazienstrasse. Ich setze mich nehme vor einem Caféschaufenster Platz, welches von einer älteren Frau sehr persönlich geführt wird. Hier gibt es selbstgemachten Kuchen und schöne Dinge für zu Hause. Ich lasse die letzten Eindrücke  auf mich wirken. Alles wirkt hier gediegen, beschaulich, aber auch geerdeter als wie im Prenzlauer Berg. Von allen Vierteln und es waren nur kleine Ausschnitte, fühle ich mich hier am wohlsten. Die Häuser sind abwechslungsreich in der Gestaltung. Viele Balkone, es liegt kein Müll herum, es ist aber auch nicht so perfekt hipp. Die Menschen wirken hier, als wenn man sich schon lange kennt. Im Cafe selbst sitzt ein Mann, der wohl hier öfters einkehrt. Er unterhält sich mit der Betreiberin. Man kennt sich. Die Cafébesitzerin fragt mich noch, ob sie die Markise herunter lassen soll? Ich verneine, obgleich angenehm berührt von so viel Aufmerksamkeit. Wo erlebt man das heute schon? Ich verneine, dankbar für die Sonnenstrahlen, die es in diesem Sommer leider nicht so reichlich gibt. Ich setze nach einem leckeren Cappuccino und einem Stück Johannesbeer-Mohn Torte meinen Weg fort. Die Akazienstrasse mündet in die Potsdamer Strasse. Eine Hauptverkehrsader von Berlin, die direkt zum Potsdamer Platz führt. Laut und unwirtlich. Hier soll es vor vielen Jahren einen Strassenstrich gegeben haben. Dann haben sich dort viele Galerien niedergelassen. Ich laufe die Potsdamer Strasse entlang, kann aber gerade eine dieser Galerien noch finden. Es gibt viele leere Geschäfte und manchmal finde ich noch einen kleinen Hinweis darauf, dass sich dort mal eine Galerie befunden hat. Wahrscheinlich sind sie ein Opfer der vielen Lookdowns geworden. Wobei es schon vor Corona ein Galeriesterben gab. Überleben werden wohl nur die großen Galerien. Das Geschäft mit der Kunst in Onlinegalerien dagegen wächst und wächst, obwohl sich das noch vor ein paar Jahren niemand vorstellen konnte.

 

Sommer in Berlin Teil 3

Kontraste

 

Heute bin ich im Prenzlauer Berg unterwegs, rund um den Kollwitz- und den Helmholzplatz.

Was mir hier sofort auffällt, ist das südländische Flair der Strassen. An den Fassaden sind auch wieder Balkone reich vorhanden. Aber hier sind sie wesentlich öfter bepflanzt. An vielen Häuserwänden ranken sich zusätzlich Kletterpflanzen in die Höhe. Es hat alles eine entspannte, südländisch anmutende Atmosphäre. Ich fühle mich nach Italien versetzt. Auch hier wachsen viele Bäume neben den Strassen.

 

Statt Dönerläden, scheint es hier gefühlt an jeder dritten Ecke einen Buchladen zu geben. Dazu gesellen sich schnell Läden für Yoga-, Papier und Teebedarf. Die verschiedenen Straßencafés und Restaurants locken mit ihren Außensitzen. Hier lässt man sich gern nieder. Alles scheint wesentlich sauberer und entschleunigter als in Neukölln zu sein. Bei einem chremigen Milchkaffee im angesagten Café „Anna Blume“ komme ich ins Nachdenken.

 

Schon schön hier. Aber leider muss man sich diese Idylle auch leisten können. Nirgendwo sind die Mieten in den letzten zwanzig Jahren so explodiert wie im Prenzlauer Berg. Alle wollen hier hin. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Als Künstlerin weiß ich aber auch, dass ein Bild erst spannend durch Kontraste wird. Hier, so wohltuend die Atmosphäre auch auf mich wirken mag, fehlen diese. Alle die nicht in das schöne Bild passen, werden immer mehr verdrängt. Dafür sehe ich viele junge und hippe Familien sowie gutsituierte Mittvierziger: die Gewinner der Leistungsgesellschaft. Doch eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn sie alle Mitglieder, auch die schlechter Verdienenden, integrieren kann. Das passiert hier im Prenzlauer Berg wohl nicht mehr. In den 80- und 90er Jahren kamen als erstes die Künstler hier her, da die Mieten niedrig waren. Niemand sonst wollte in den herunter gekommenen Altbauten wohnen. Nachdem viele Galerien und Szenecafés infolge entstanden, wurde das Viertel „ in“, was wiederum auch besser verdienende Menschen anzog. Die Häuser wurden saniert und die Mieten explodierten auf Grund der Nachfrage ins Unendliche. Ich habe mir sagen lassen, dass, trotz hoher Mieten man sich mit 2000 anderen Mitbewerbern konfrontiert sieht, wenn man sich hier eine Wohnung mieten möchte. Die Künstler von damals sind schon wieder in weniger „schöne“ Wohnviertel weiter gezogen. Mittlerweile sind Künstler nicht mehr gern gesehen, weil man davon ausgehen kann, dass dort, wo sie sich niederlassen, in zwanzig Jahren die Gentrifizierung zuschlagen wird. Schade, dass Kunst zwar zunächst die Lebensqualität von Menschen verbessern kann, aber sich dann gegen den Menschen zu wenden scheint. Das System erstirbt an seiner eigenen  Gier und Sattheit, dabei braucht es für Entwicklung immer Reibung und Kontraste.

 

 

Sommer in Berlin Teil 2

Sommer vorm Balkon

Nun bin ich also angekommen in meiner Berliner Altbauwohnung. Ein ganz typischer Gründerzeitbau mit Stuckdecken und alten abgeschliffenen Dielen. Die zwei Balkone gehen zur Strasse heraus, die sich belebter als erwartet herausstellt. Nun gut, Ruhe habe ich zu Hause in meinem Atelier genug. Dafür habe ich hier jede Menge zu beobachten. Den Döner- Imbiss mit seinen Gästen an der Kreuzung, die Tische des Bistros unten drunter auf dem Bürgersteig, die Passanten, die eilig ihres Weges gehen. Neukölln ist definitiv ein sehr lebendiger Stadtteil. Jeder dritte Laden ist gefühlt ein Döner- Imbiss oder ein Barbiergeschäft. Überall sitzen arabische Männer an den Straßentischen und unterhalten sich. Wenn ich auf meinem Balkon sitze, so brandet untern drunter der Neuköllner Verkehr. Ab und zu dringt arabische Diskomusik aus den Autoradios herauf zu mir, zusammen mit dem Duft von Frittierfett. Es kommt Urlaubsstimmung auf. Ich könnte auch irgendwo in der Türkei sein. Bereits zwei Hochzeitskorsos konnte ich miterleben. Dann wird das mit Blumen geschmückte Auto des Brautpaares begleitet von zahllosen Autos der vielen Cousins, die sich hupend vorwärts bewegen. Die anderen Verkehrsteilnehmer sind gezwungen für einen Moment anzuhalten und das Spektakel bei zu wohnen.

Bei meinem Rundgang durch Neukölln fallen mir verschiedene Dinge auf. Ich hatte eine tristere Bausubstanz erwartet. Aber hier gibt es in den Straßenzügen viele Bäume und Balkone an vielen Fassaden. Neben den Gründerzeitbauten gibt es jede Menge sanierte und wenige unsanierte Häuser jüngerer Zeit bis hin zu modernen Neubauten. Was mir auffällt, sind Aushänge, auf welchen zum Bürgerprotest gegen geplante Neubebauungen aufgerufen wird. „Neukölln bleibt dreckig“ lese ich auf einem Graffiti an einer Hauswand, welches an den Künstler Banksy erinnert. Hier ist der Kampf gegen die Gentrifizierung noch in vollem Gange, der im Prenzlauer Berg schon längst entschieden ist. Hier gibt es noch erschwinglichen Wohnraum, aber auch der ist gefährdet. Mir fallen immer wieder Zettel an Straßenlaternen mit Wohnungsgesuchen auf. Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware in Berlin.

Neukölln ist bunt, viele künstlerische Graffitis sehe ich hier an den Hausfassaden, Regenbogenfahnen hängen aus Fenstern und von Balkonen. Aber es ist auch dreckig, an viele Ecken liegt achtlos weggeworfener Müll.

Aber es gibt hier auch jede Menge Parkanlagen. Was für eine Überraschung! Manchmal nur ganz kleine, wo man sich aber auf jeden Fall auf eine der Bänke setzen kann. In größeren Anlagen sind oft Spielplätze zu finden.  Die Menschen treffen sich hier zum Sonnen oder Picknicken. Es gibt in den Strassen und an den Parks jede Menge Cafés, Kneipen, Restaurants und Läden. Streetlife pur. Das gefällt mir sehr. Es sind nicht nur bloße Schlafviertel, sondern es gibt Möglichkeiten sich zu treffen und am öffentlichen Leben teilzunehmen. Das würde ich mir von Halle auch wünschen. Gerade Trotha hat wenig Geschäfte oder gar Cafés. Eine neue Eisdiele hat letztens als Lichtblick eröffnet. Die einzige Bank in einem kleinen Grünstreifen vor einem Supermarkt, wurde während der Coronahochzeit entfernt. Damit wollte man es Menschen, die dem Alkohol sehr zugetan sind, schwer machen, sich hier nieder zulassen. Aber zurück zu Neukölln. Hervorzuheben ist zum einen der Körnerpark. Ein Kleinod barocker Gartenkunst, welches ich hier nie vermutet hätte. Mit kurz gehaltenem Rasen, befestigten Wegen und aufgestellten Blumenkübeln, in denen der blaue Agapanthus blüht. An der östlichen Spitze lädt ein Wasserfall zum Verweilen ein. Alles wirkt sehr gepflegt. Nur das „Zitronencafe´“ was diese kleine Idylle perfekt gemacht hat, ist leider ein Opfer der vielen Lockdowns geworden.

Das andere Highlight stellt das Tempelhofer Feld dar. Einst zum ehemaligen Flughafen gehörend, ist es nach einer Abstimmung durch die Bevölkerung zur Freizeitgestaltung freigegeben worden. Das westliche Ende, welches sich in Neukölln befindet, ist eine riesige Freifläche, mit der alten Start- und Landebahn. Auf diesem treffen sich jetzt Jung und Alt, um verschiedenen Freizeitbeschäftigungen nach zu gehen. Hier werden Segeldrachen steigen gelassen, das neue Skateboard ausprobiert oder Inline skates gefahren. Auf den angrenzenden Wiesen liegen Menschen auf ihren Decken und genießen die Weite des Himmels. Am äußersten Rand wurde ein Grillplatz eingerichtet, den gerade arabische Familien sehr dankbar annehmen. Hier herrscht reges Treiben. Wie eine Oase in dieser Weite wirkt ein Gemeinschaftsgarten, der mit seinen Bäumen und Sträuchern hier angelegt wurde. Verschiedene Bürgerinitiativen und Anwohner haben hier die frei zugänglichen Hochbeete errichtet. Jeder, der Lust hat, kann hier Gemüse und Obst anbauen. Ich koste Brombeeren und kann den Zuchinis beim Wachsen zu schauen. Zwischen den Hochbeeten, laden viele Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Schwatzen ein.

Ich könnte noch jede Menge über Neukölln schreiben. Es ist definitiv ein bunter und vielfältiger Stadtteil, lebendig, laut aber auch mit vielen ruhigen Ecken.

Sommer in Berlin Teil 1

Ich bin auf Entzug!

 

 

Nun ist er also da, der lang ersehnte Sommer. Auch wenn es viel regnet, so gibt es sie doch, diese sonnendurchfluteten Sommertage. Endlich! Nach gefühlt einer ganzen Ewigkeit in diversen Lockdowns die wir in den immergleichen vier Wänden verbracht haben, tut es so gut die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren.

Nun ist Urlaubszeit und alle fragen sich, wo man diese freie Zeit zwischen dritter und gefürchteter vierter Coronawelle nun verbringen könnte? Das Ausland lockt zwar mit weißen Stränden und blauem Meer. Aber diese sind auch durch die steigenden Infektionszahlen mit Unsicherheit verbunden. Die heimischen Ostseestrände schrecken mich mit dem Gedanken an große Menschenmassen ab. In die Gebirge hat es mich noch nie gezogen. Die Erinnerungen an die langweiligen Wanderurlaube meiner Kindheit dort, verhindern bei mir jede Lust, meine Zeit wieder in solchen zu verbringen. Da habe ich mein Künstlerherz befragt. Ich habe festgestellt, dass nach nun über einem Jahr Corona mit seinen Einschränkungen im Kulturbereich es mich nach Kunst- und Kultur  dürstet. Ich bin regelrecht auf Entzug und sehne mich danach, wieder ein Bild in“  real life“ zu betrachten, die vielleicht frische Ölfarbe noch zu riechen, eine Skulptur einmal verbotener Weise zu berühren. Endlich einmal wieder Kunst zum anfassen und nicht wie bisher nur am Bildschirm zu betrachten. Da fiel mein Blick auf unsere Hauptstadt Berlin. Berlin ist und bleibt das Zentrum für Kunst und Kultur hier in Deutschland. Hier gibt es die meisten Galerien und Ausstellungen pro Quadratmeter. Berlin ist bunt, oft auch schrill und stellt auf jeden Fall einen Kontrapunkt zu dem abgeschiedenen Atelierleben dar, dass ich sonst so führe.

Die Coronazeit war keine einfache Zeit für mich, wie wohl für die meisten. Einmal Ferien vom Ich zu machen, mal den eigenen Alltag komplett hinter sich lassen, scheint mir gerade jetzt so reizvoll. Also habe ich mir eine Wohnung mitten in Berlin gemietet und tue mal einen Monat so, als ob ich da schon immer wohne und lebe. Ich will natürlich endlich wieder Kunst erleben , aber auch mich in eines der vielen Cafés setzen, mich durch die Großstadt treiben lassen und schauen, was so um mich herum passiert. Ich habe nur ein paar Stichpunkte auf meiner Liste, mit Orten, die ich aufsuchen will. Eigentlich will ich mal schauen, was passiert, wenn ich mich einfach treiben lasse, durch die verschiedenen Stadtviertel, die sich im S- Bahn- Innenring befinden. Welche unterschiedlichen Atmosphären die einzelnen Viertel atmen, welche Stimmungen ich dort aufnehmen kann, wem und was ich dort begegne, wenn ich mich einfach mitreißen lasse vom Hauptstadtleben, ohne Plan und allzu große Absichten. Sozusagen das Gegenteil von Lockdown:  Openhigh. Falls Ihr mögt, so begleitet mich doch auf meinem Trip durch die Hauptstadt. Ich teile meine Erlebnisse in einem Blog, den ihr auf meine Homepage www. beategoedecke.de verfolgen könnt. Auch auf Instagram werde ich in meinen Storys meine Eindrücke mit Euch teilen.